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Umweltprojekttage

Neues zum Umwelttschutz

Zum Ende des Schuljahres 2018/19 fanden die zweitägigen Umwelt-Projekttage bei uns am Gymnasium Füssen statt. In den verschiedenen Projekten konnten die Schülerinnen und Schüler viel Neues zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit erfahren und diese Erkenntnisse durch Präsentationen mit ihren Mitschülern teilen. Insgesamt waren die beiden Tage ein voller Erfolg für die Schule.

„Es lief alles wirklich sehr gut. Sogar besser, als ich erwartet hatte.“, berichtet Michael Gschnaidner, Direktor des Gymnasiums Füssen, Mitglied des Umweltausschusses der Schule und Mitorganisator der Projekttage.

Ende des letzten Schuljahres drehte sich in der Füssener Schule alles ums Thema Umwelt. Schüler, Eltern und Lehrer boten Projekte für die Gymnasiasten an, die sich mit verschiedenen Teilbereichen dieses großen Themas beschäftigten. Die Projekttage begannen für alle Klassen, getrennt nach Jahrgangsstufen, mit verschiedenen Vorträgen und Präsentationen, wie beispielsweise der Vortrag „Klimawandel – Einfluss auf Natur und Mensch im Allgäu“ von Dr. Michael F. Schneider für die Klassenstufen 9 bis 11. Den Schülerinnen und Schülern wurden hier die Ausmaße der Folgen des Klimawandels an der eigenen Heimat erklärt und vor Augen geführt. Die Umwelt-Projekttage halte er für sehr wichtig und für eine Aktion, an der sich andere Schulen ein Beispiel nehmen sollten, so der Referent. Aus gegebenem, dringendem Anlass sei es wichtig, Schüler damit zu konfrontieren. Die Klassenstufen 5 bis 8 bekamen einen Vortrag der Organisation „Plant For The Planet“ zu hören.

Nach den Vorträgen starteten die Projekte auf und außerhalb des Schulgeländes.
So zum Beispiel ein Projekt, bei dem die Schüler Schaukästen in der Schule mit Informationen über Mikro- und Makroplastik „bestücken“ konnten, die auf dessen Gefahren hinweisen und Tipps für plastikfreie Alternativen geben sollen. „Dieses Thema hat uns schon länger interessiert und wir wollten uns auch in der Schule damit beschäftigen. Es ist wichtig, dass man Schüler, gerade auch Jüngere, über die Probleme mit Mikroplastik im Alltag informiert und davor warnt.“, erzählten zwei Schülerinnen der elften Klasse.

Um dem Thema des Vortrags zu den klimabedingten Veränderungen und Umweltschutz in der eigenen Heimat nachzugehen, machte sich eine Projektgruppe, bestehend aus Schülern der Oberstufe, daran, mit Kanus im Forggensee Müll zu sammeln. Bei der nassen Aktion kamen einige gefüllte Müllsäcke zusammen.

Ein besonders großes Projekt für das Gymnasium selbst stellt das „Müllkonzept gf“ dar. Bisher gibt es kein bestehendes Mülltrennungssystem; das soll mit Hilfe des Projekts geändert werden. „Wir arbeiten mit dem Landratsamt zusammen, um ein funktionierendes und dauerhaftes System zu erstellen. Es soll überall in der Schule, in den Klassenzimmern und in den Fachräumen eine geordnete Mülltrennung geben.“, so die Leiter des Projekts. Die teilnehmenden Schüler, überwiegend aus Unter- und Mittelstufe, hatten sich für das Projekt eingetragen, um zu verhindern, dass „Müll, der recycelt werden kann, unnötig verbrannt wird“. Damit helfe man nicht nur der Schule, umweltfreundlicher zu werden, sondern auch, die Plastikmengen in den Ozeanen zu verringern.
Während der beiden Tage wurde nicht nur Umweltschutz an der Schule, sondern auch im Allgemeinen thematisiert. Das Projekt „Fridays For Future – eine Bewegung mit Gegenwind“ diskutierte angeregt über die Zukunft der Bewegung, Änderungen am eigenen Lebensstil im Sinne der Umwelt und viele weitere Aspekte und Fragen, die in der Gruppe aufkamen. Meinungen, Vorschläge und Erkenntnisse der Diskussion wurden in Form einer Mind-Map an der Tafel festgehalten.
 
Aufgabe der verschiedenen Projekte war es schließlich, ihre Ergebnisse für die restliche Schülerschaft in der Schule auszustellen, beispielsweise als Plakatwand, Schaukasten oder Kurzfilm. Und diese Ergebnisse konnten sich sehen lassen. „Jeder Schüler hat an den beiden Tagen wirklich viel geleistet. Alle haben mitgeholfen und man konnte nirgendwo gelangweilte Gesichter sehen.“, berichtete Direktor Michael Gschnaidner. Besonders wichtig sei, dass die Schülerinnen und Schüler „die Umwelt, so wie wir sie kennen, nicht als selbstverständlich ansehen“. Auch müsse klar werden, dass jeder individuell etwas zum Schutz der Natur leisten könne, so auch in der Schule.
„Es wäre sehr schön, wenn das Engagement dieser beiden Tage erhalten bleibt und sich manifestiert.“, so Gschnaidner.

Die Schule werde auf jeden Fall daran festhalten, die Schüler für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu begeistern.

  • Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)
  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium (WSG-W)